Auch ich blieb von Schlafstörungen nicht verschont. Seit den Therapien habe ich diese Probleme, während der Chemo mehr als danach. Um dem entgegen zu wirken gibt es hier einige Anregungen und Hilfestellungen.

Wichtig ist eine frühzeitige Erfassung und Behandlung der Schlafstörung. Es ist sehr wichtig dies zeitnah mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

Evtl. ist eine kognitive Verhaltenstherapie ein guter Lösungsansatz, so dass Gedanken die einen plagen bearbeitet werden können und der Umgang mit der Krankheit verbessert wird.

AGO Level A Evidenz körperliche Bewegung, MBSR und Yoga kommen auch oft in Frage, um. Schlafstörungen entgegen zu wirken.

Regeln für einen gesunden Schlaf:

  • Nach dem Mittagessen keine koffeinhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen (Kaffee, Schwarztee, Cola)
  • Alkohol weitgehend vermeiden und keinesfalls als Schlafmittel einsetzen
  • Keine schweren Mahlzeiten am Abend
  • Regelmäßige körperliche Aktivität
  • Allmähliche Verringerung geistiger und körperlicher Anstrengung vor dem Zubettgehen
  • Ein persönliches Einschlafritual einführen
  • Im Schlafzimmer für eine angenehme Atmosphäre sorgen (ruhig, verdunkelt)
  • In der Nacht nicht auf den Wecker oder die Armbanduhr schauen

Instruktionen zur Stimuluskontrolle

  • Gehen Sie abends nur zu Bett, wenn Sie schläfrig sind.
  • Benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen, d.h. nicht zum Lesen, Trinken, Rauchen, Fernsehen (sexuelle Aktivitäten ausgenommen).
  • Wenn Sie nach 15 Minuten noch wach sind, stehen Sie auf und gehen in ein anderes Zimmer. Gehen Sie erst wieder ins Bett, wenn Sie sich schläfrig fühlen.
  • Wenn Sie dann immer noch nicht einschlafen können, sollte der vorhergehende Schritt wiederholt werden.
  • Stehen Sie jeden Morgen zur gleichen Zeit auf.
  • Schlafen Sie nicht tagsüber.

*Die Informationen stammen aus der Summer School – Komplementärmedizin in der Onkologie – UKE Campus Lehre 17.08.2019