Durch die Chemotherapie können die Schleimhäute angegriffen werden, so dass die Nahrungsaufnahme erschwert wird und manchmal gar nicht mehr vor lauter Schmerzen gegessen werden kann. Selbst ich konnte am Ende nicht mal mehr ein halbes Brötchen essen, da mein Mund von innen total entzündet war. Anbei ein paar Hilfestellungen bei diesen unangenehmen Nebenwirkungen.

Für die Aufnahme von Nahrung gilt folgendes zu beachten:

  • Püriert und flüssig, keine harten Speisen
  • Nahrung möglichst lauwarm
  • Vermeiden von Säure (Kohlensäure, Fruchtsäfte, Kaffee)
  • Keine Klebrigen Speisen (Banane, Schokopudding)
  • Babynahrung

Zur Förderung der Abholung und Verhinderung:

  • Leinsamensud, Sanddornfruchtfleischöl, Salbeitee
  • Mundspülungen
    • Anthyllis-/Salbei-/Kamillentee
    • Bolus eukalytus (Weleda)
  • Tiefgefrorene Salbeiteekugeln lutschen
  • Ananas gefroren mehrmals tgl. lutschen (schmerzlindernd, Enzymwirkung)

*Die Informationen stammen aus der Summer School – Komplementärmedizin in der Onkologie – UKE Campus Lehre 17.08.2019