Vom Osten in den Westen …äh in den Norden und zurück

Weihnachten steht vor der Tür und ich fahre zurück in meine Heimat Hamburg wo ich aufgewachsen bin. Gleich nach der Wende bin ich mit meinen Eltern dorthin gezogen. Mein Vater noch vor der Wende, hauste dann mit hundert anderen Leuten in Turnhallen. Meine Mutter und ich folgten ihm am 19.2.1990. Da hatten wir dann eine richtige Unterkunft für uns gemeinsam. Wir waren in einer Kaserne mit vielen anderen Menschen aus den östlichen Ländern untergebracht. Meine Eltern und ich teilten uns 1 Zimmer, ca 16qm groß, mit Waschbecken, 3 Betten, 3 Stühlen, 1 Tisch und 1 Kleiderschrank. Und ein Fenster zum Rausschauen gab es auch. Ich konnte auf den Kasernenhof gucken wo polnische Kinder spielten. Nachmittags bekam ich immer unsere Essensmarken in die Hand gedrückt. Gab dafür Brötchen und Butter. Einmal hatte ich durchs spielen vergessen die Sachen zu holen, da gab’s dann Belag ohne Brot. Wenn mir langweilig war dann ging ich nach nebenan wo 8 junge Menschen sich 4 Doppelstockbetten teilten. Das Zimmer war trotz allem sehr groß und es kamen einige der Untergebrachten zum Filme schauen rüber. Zu gucken gab es oft Horrorfilme. Der weiße Hai oder die Riesenkrake. Bis heute habe ich Angst ins tiefe Wasser zu gehen wo ich nicht mehr auf den Boden sehen kann. War schon gruselig mit 7 so was zu gucken. Ich lernte so schon früh andere Kulturen kennen und lieben. War immer wieder interessant neues kennenzulernen. Wir waren als deutsche damals untergebracht wie die Hühner im Stall und keiner hat sich aufgeregt und heutzutage beschweren sich Immigranten in Deutschland sie wären in einer Wohnung nicht ausreichend ausgestattet. Wir hatten nicht mal eine Wohnung. Geschweige denn ein eigenes Bad.
Dann ging es weiter bergauf. Wir bekamen einen Wohncontainer den wir uns mit einer polnischen Familie teilten. Und irgendwann hieß es wir ziehen in eine richtige Wohnung. Wow ein eigenes Zimmer! Ja da wuchs ich nun auf, machte Abitur und ging dann mit 23 ins Ausland, lebte auf Ibiza als bohemian Hippie. Und nun besuche ich meine alten Freunde und meine Mama in Hamburg und verbringe Weihnachten hier. Freu!!! Bevor es am 26.12. wieder zurück in den Osten geht.

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Autor: Susan Sommerfeld

Mit 31 Jahren bekam ich die Diagnose Brustkrebs. Damals dachte ich, das wäre das Ende. Chemotherapie, Haarausfall, Übelkeit, Bestrahlung, weitere Nebenwirkungen und eine Mastektomie rechts folgten. Doch es war der Anfang einer neuen Zeit, einer besseren. Nimm das Leben wie es kommt und mach das Beste draus. Wenn dir das Leben Zitronen gibt, mach einen Smoothie draus. I got diagnosed with breast cancer at the age of 31. I thought this was the end. The cancer therapy was hard and included chemo therapy, radio therapy, hair loss, being sick,other side effects and a mastectomy on the right side. It was the beginning of a new time, of a better time. Always be positive and take life as it is. If life gives you lemons make a smoothie out of it.

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