Tag der Entlassung – ab nach Hause

Dienstag Morgen, Visite ist rum, schnell noch Verband wechseln. Tasche hatte ich am Vorabend schon gepackt, und ein letztes Mal frühstücken mit Krissy. Ich konnte es kaum erwarten nach Hause zu kommen, deshalb riss ich mir die Klamotten vom Leib, rupfte das Pflaster runter und legte mich für den Verbandswechsel auf mein Bett. Ist immer noch ein komisches Gefühl, diese lange Narbe anzusehen. Mir wird dabei richtig übel, als mir die Schwester daran rumfummelt. Egal muss ich durch, gleich geht’s eh nach Hause. Mein Koffer ist schwerer als beim Einzug hier ins Uniklinikum. Liegt wohl daran, dass ich so viele Flaschen mitgebracht bekommen habe. Autofahren geht schon irgendwie mit dem rechten Arm. Ist etwas steif, aber irgendwie komme ich schon nach Hause. Hab’s doch schon bis hierhin geschafft. Mein Freund hätte mich auch abgeholt, aber hey, er kann sich doch nicht immer für mich freinehmen, und gerade jetzt bei seiner Selbständigkeit.
Motor an, noch einen Post bei facebook schreiben und ab auf die Autobahn nach Hause.
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