Gott sei dank die Klinik gewechselt!

Ab geht’s ins Uniklinikum nach Leipzig. Ich habe mich da einfach schon bei der Zweitmeinung wohl gefühlt. Morgens um 9 angekommen, meine Krebsmappe am Empfang abgegeben, und dann saß ich da mehr als 2 Stunden im Wartezimmer. Die Ärztin war flott drauf, wie ein Drillinstructor. Aber mit Herz.
Endlich kam ich dran. Die Gynäkologin wollte alles wissen, die Vorgeschichte, was schon im alten Krankenhaus gemacht wurde und und und…
Dann ab zum Ultraschall, um nochmal den Tumor anzusehen. Und da war’s. Auf dem Ultraschall war noch etwas zu sehen. Ab zur Mammographie, zurück zum Ultraschall und dann wieder zurück zur Ärztin für eine neue Stanzbiopsie des neuen eventuellen Tumors.
Mir kamen die Tränen, doch ich hielt sie zurück. Irgendwie musste ich lachen, versuchte es zu verdrängen, dass brusterhaltende OP nicht mehr möglich sei. Nach 6 langen Stunden im Krankenhaus stieg ich ins Auto, rief meine Mutter an und weinte und fragte „Warum habe ich Krebs?“

 

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